Die Palliative Atemtherapie

  • vollzieht sich als professionell-
    therapeutischer Prozess in der
    Gemeinschaft des betreuenden
    interdisziplinären Teams.

  • ist durchführbar in der häuslichen
    Begleitung, auf Palliativstationen und in Hospizen.

Therapieziele:

  • Linderung der verschiedenen Formen von Dyspnoe
  • Vertiefung der Phasen des Wohlgefühls
  • Verbesserung der Schlafqualität
  • Förderung des Schmerz-Copings
  • Stärkung des Kohärenzgefühls durch
    kognitive, psychomotorische und
    affektive Kurzschulungen der Betroffenen auf Grundlage des salutogenetischen Kontinuums unter Einbeziehung der begleitenen Bezugspersonen.

Die Maßnahmen der
Palliativen Atemtherapie umfassen:

  • Atem- und Entspannungsübungen

  • Sprechübungen nach Scheufele-Osenberg, Husler,
    Leser-Lasario, u.a.

  • Atemfördernde Einreibungen:
    Esalen-Einreibungen
    Rhythmische Einreibungen nach
    Wegmann/Hauschka

  • Atemfördernde Wickel und Auflagen

  • Durch die Stimulation der cuti-viszeralen Reflexareale sowie der konsensuellen Reaktionsfähigkeit des Körpers ist die Palliative Atemtherapie auch für
    komatöse Patienten geeignet.

  • Anleitung der begleitenden Angehörigen
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